Helden

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    Ender
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    Helden

    Beitrag von Ender am Mi Jul 06, 2011 9:17 am

    Die Geschichten von Tolkien leben von Helden und deren Abenteuern und das ist gut so. Aber muss man nach Arda reisen um Helden zu treffen? Ich meine: Nein! Helden haben auch hier gelebt und leben noch.

    Frances Hodgson Burnett schrieb in seinem Buch „Der kleine Lord“ folgenden Satz:

    „Das wichtigste im Leben ist immer, dass die Welt – wenn es auch nur wenig ist – besser wird durch einen Menschen, der sein Bestes gegeben hat.“

    Solche Menschen sind hier gefragt. Frauen und Männer die durch ihr Leben, oder durch eine einzige Tat bewiesen haben, dass der Mensch besser ist, als sein Ruf. Die meisten Namen werden wir wahrscheinlich alle kennen, den ihr tun war nicht im verborgenen. Doch meist ist unser Wissen nur unvollkommen. Namen – okay. Tat – okay, doch was steckt noch hinter den Menschen. Wodurch haben sie uns wirklich beeindruckt?

    Die besteht die Möglichkeit solche Menschen den anderen etwas näher zu bringen. Sie vorzustellen.

    Hier gibt es keine Regeln, keine Vorschriften. Doch bedenkt, je intensiver ihr einen Menschen vorstellt, desto mehr Eindruck wird er auch auf andere machen.
    „Ey, der war cool” ist natürlich ein Statement, aber vielleicht wird es nicht viele davon überzeugen, das er cool war.

    Ich wünsche mir, dass ich hier ganz viele Menschen kennen lerne die es wert sind über sie nachzudenken.


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    Dennoch glaube ich an das Gute im Menschen! S a m f a n !

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    Re: Helden

    Beitrag von Ender am Mi Jul 06, 2011 9:19 am

    Henry Dunant 8.5.1828 (Genf) – 30.10.1910 (Heiden), geboren als Jean-Henri Dunant.

    Der schweizer Geschäftsmann unternahm 1859 eine Geschäftsreise nach Italien. In der Nähe von der Stadt Solferino wurde er Zeuge des Verwundetenelends der Soldaten, die nach einer Schlacht zwischen der Armee Österreichs sowie den Truppen Piemont-Sardiniens und Frankreich.
    Tief bewegt kam er wieder in die Schweiz. Dort verfasste er ein Buch mit dem Titel: „Eine Erinnerung an Solferino“.
    Dieses verlegte er (1862) auf eigene Kosten und verteilte es in ganz Europa.
    Das Buch schließlich führte dazu, dass ein Jahr später in Genf die Internationalen Komitees der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege (das seit 1876 den Namen Internationales Komitee vom Roten Kreuz trägt) gegründet wurde.

    1864 kam es dann schließlich zur Genfer Konvention, die in direkt auf die in Dunants Buch gemachten Vorschläge zurückgriff.
    Diese Konvention ist von den meisten Ländern dieser Erde anerkannt und wird auch (meist) eingehalten. Verstöße gegen dieses Regelwerk werden vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verhandelt.

    Danach kam es zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und Dunant musste 30 Jahre in Armut und Vergessenheit leben. Erst 1901 gedachte man ihm und er bekam den ersten Friedensnobelpreis. (zusammen mit Frédéric Passy)


    Der Name Henry Dunant begegnete mir zuerst ganz atypisch in einem Buch. Nicht in der Schule, nicht in einem Lexikon, sondern in einem Jugendbuch. In meiner Lieblings SF – Reihe hatte ein Schiff diesen Namen.
    Da das Buch spannend war und es mich interessierte versuchte ich etwas über den Namen zu erfahren und dabei lernte ich, was es geleistet hat.

    Erst später begann ich mich mit den Thema etwas mehr auseinander zu setzen. Und das beeindruckte mich doch sehr.
    Hier war ein Mann, der etwas sah, was ihm zu Herzen ging. Doch er wollte nicht für sich trauern, er wollte sich nicht an seinem Schmerz laben, er beschloss etwas zu tun. Und was er geschafft hat, davor haben ich einen riesigen Respekt. Natürlich traf er mit seinen Vorschlägen und Ideen auf fruchtbaren Boden, auf offene Ohren und tatkräftige Unterstützung, aber er hat etwas gemacht.

    Für mich heißt das heute: Es gilt nicht zu sagen, das sei unmöglich. Henry Dunant hat gezeigt, dass Unmögliches Möglichkeit werden kann. Im Kleinen wie im Großen. Wichtig ist nur, etwas zu tun und nicht nur zu reden, oder sich in sein Kämmerlein zurückzuziehen und ein Klagelied anzustimmen.

    Ich kenne keine Organisation die weltweit soviel erreicht hat wie das IRK. Nicht nur im christlichen Abendland, sondern auch im Morgenland – dank des roten Halbmond.

    Kritiker werden sagen: da wird auch ganz schön viel Mist gebaut. Das stimmt –leider – aber lieber etwas Mist bei viel Gutem, als kein Mist beim Nichtstun. Ich für meinen Teil sage: mein herzliches Dankeschön an Sie Henry Dunant.


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