Schreiben - Eine Leidenschaft

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    Bregor
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    Schreiben - Eine Leidenschaft

    Beitrag von Bregor am Do Jun 02, 2011 12:06 pm

    Naira:

    Verschlungene Linien zieren den Grund, laufen ineinanderüber, erfreuen das Auge. Manche glänzt im Licht und andere sind leicht verwischt. Gleich den Lebenslinien der Hand drücken sie etwas aus. Nicht jeder versteht ihre Sprache, nicht jeder erkennt den Sinn. Mancher steht aber da und sieht. Ein Lächeln ziert jenes Gesicht und der Betrachter geht seiner Wege. Ein leises Kratzen und Rascheln erfüllt den Raum, Finger fahren die schwarzen Linien nach und erlauben demjenigen bewusst noch einmal aufzunehmen, was er gerade getan hat. Die Augen überfliegen die feinen Wege, die sein Handwerkzeug geschaffen hat. Und er liest:

    Schreiben ist...

    ... eine Leidenschaft
    ... eine Sucht
    ... der Weg zu den tiefsten Träumen
    ... Selbstfindung
    ... ein Heilmittel
    ... ein Antidepressiva
    ... eine Brücke zu seinen Mitmenschen
    ... ein Verständigungsmittel
    ... ein Ausdrucksmittel
    ... Liebe zur Sprache
    ... Verwendung von Worten
    ... eine Sehnsucht
    ... Selbstverwirklichung
    ... vieles




    Wie denkt ihr zum Schreiben? Was bewegt euch? Was braucht ihr dazu und wie findet ihr eure Ideen? Durch Träume, durch ein Bild? Welche Ideen habt ihr? Wie steht ihr zu Gruppenarbeiten? Würdet ihr eure Ideen anderen zur Verfügung stellen?


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    Es bringt nichts auf Wunder zu warten. Wunder vollbringen wir selber.
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    Re: Schreiben - Eine Leidenschaft

    Beitrag von Bregor am Do Jun 02, 2011 12:07 pm

    Hach, ich liebe deine Schreibweise .

    Das Schreiben nimmt einen großen Teil in meinem Leben ein. Es ist für mich ein Weg Dinge zu verarbeiten und Gefühle, Hoffnungen, Träume und Ängste auszudrücken. Fast all meine Blöcke und Hefte sind mit hastig hingekritzelten Notizen und Anmerkungen vollgeschrieben. Mein Handy ist ebenfalls mit lauter Notizen vollgestopft.
    Ich bin ein Träumer, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Und viel, was mir da durch den Kopf geht, schreibe ich nieder. Das meiste von dem, was ich aufschreibe, lese ich mir nie wieder durch. Dabei spielt es mir auch auch gar keine Rolle ob es irgendjemand mag oder es sich auch nur durchliest. Der literarische Wert ist mir dabei auch egal.
    Mir geht es dabei nun um die Freude am Schreiben selbst, seien es nun Geschichten, Verse, Übersetzungen oder notierte Gedankengänge.

    Ich konnte mich schon immer besser schriftlich ausdrücken als mündlich. Mein Papier- und Stiftverschließ ist sagenhaft, sagen meine Mitmenschen. Ich empfinde das zwar nicht so extrem, aber naja.

    Ich zwinge mir keine Ideen auf, sondern lasse es einfach so auf mich zu kommen. Und wenn ich keine Ideen habe, dann schreibe ich auch einfach nicht (das kommt allerdings sehr selten vor). Auch wenn ich Gruppenarbeiten nicht abgeneigt bin, glaube ich, dass ich beim Schreiben oftmals einfach viel zu egoistisch bin Andere ihre Ideen und Vorstellungen einflechten zu lassen. Ich mag es einfach nicht, wenn sich andere in meine Arbeiten einmischen (egal in welchem Lebensbereich).
    Gerne stelle ich meine Werke, Figuren und Sprachen anderen zur Verfügung. Ich habe auch nichts dagegen, wenn andere meine Werke aufgreifen und weiterführen, wenn ich mit meinem Werk fertig bin.

    Das ist meine Ansicht zum Schreiben. Es hat mich mein leben lang begleitet und ich hoffe, das wird sich auch niemals ändern.


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    Re: Schreiben - Eine Leidenschaft

    Beitrag von Bregor am Do Jun 02, 2011 12:09 pm

    Ender:

    Erst einmal zu Fea:

    Schreiben, das ist Gefühl und Emotionen. Ein Teil von einem und doch so viel mehr. Da kann man das ausdrücken, was man im Alltag nicht schafft.

    Schreiben das ist von-der-Seele-reden mit einem selbst.

    Wenn die Wort am überquellen sind, dann müssen sie wohin. Die inen nehmen ihre Guitarre, die nächsten das Klavier. Einige machen einen Dauerlauf und andere drehen Runden mit ihrem Fahrzeug.

    Ich selbst nehme die Tastatur (eine tolle Erfindung bei meiner Handschrift).

    Reinhard Mey hat mal ein Lied geschrieben, da ist die 3. Strophe:

    "Und jetzt steht da dies’ Klavier, und Manni rückt den Sessel ’ran, streicht ganz sacht über die Tasten fängt zu spielen an und dann
    Lässt er Töne funkeln, Perlen, und wie Sternenstaub aufweh’n lässt die Melodien fließen, lässt kleine Wunder gescheh’n.
    Und er rührt dich, und er schürt dich, und zerreißt dich Ton für Ton, bist du glaubst, dein Herz zerspringt in einer Freudenexplosion...

    Gib mir Musik – die Träume, die längst aufgegeben,
    Verschüttet in mir, verdorrn, beginnen wieder aufzuleben,
    Und ich weiß, dass ich jede verlor’ne Chance noch einmal krieg’
    Gib mir Musik, gib mir Musik
    Gib mir Musik, gib mir Musik!"

    Das sind für mich Geschichten, Gedichte und jedes geschriebene Wort. Ein anderer FF Autor hat es mal so beschrieben:

    "Das Wort
    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Waffe
    Nicht Axt, nicht Lanze, nicht Schwert.
    Denn nichts ist schärfer als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist mein Schild.
    Nicht Eisen, nicht Stahl, nicht Magie.
    Denn nichts ist stärker als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist mein Zauber.
    Nicht Illusion, nicht Trick, nicht Lüge.
    Denn nichts ist zauberhafter als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist mein Schmuck.
    Nicht Silber, nicht Gold, nicht Platin.
    Denn nichts ist schöner als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist mein Werkzeug.
    Nicht Hammer, nicht Meißel, nicht Zange.
    Denn nichts ist vielseitiger als das Wort
    .
    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Fähigkeit.
    Nicht Musik, nicht Kunst, nicht Kür.
    Denn nichts ist geschickter als das Wort.
    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Wahrheit.
    Nicht Traum, nicht Glaube, nicht Hoffnung.
    Denn nichts ist wahrer als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Lüge.
    Nicht Hass, nicht Verrat, nicht Intrige.
    Denn nichts ist undurchschaubarer als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Sicherheit.
    Nicht Abmachung, nicht Regel, nicht Gesetz.
    Denn nichts ist unumstößlicher als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Freiheit.
    Mein Handeln, mein Denken, meine Phantasie.
    Denn nichts ist freier als das Wort.

    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Liebe.
    Meine Liebe zum Detail, zur Geschichte, zu den Charakteren.
    Denn sie ist in allen Geschichten gegenwärtig.

    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Freiheit.
    Ich bin Autor. Das Wort ist meine Liebe.
    Ich bin Autor. Das Wort ist mein Leben.
    Das Wort ist mein Alles. Alles ist das Wort.
    Ich bin Autor. Ich bin das Wort.

    Lony (FF.de)"

    Ich finde keine besseren Wort für das Schreiben.

    Worte sind die Tränen der Seele, der Schweiß der Gedanken und das Blut des Herzens.


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